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Wie gut klappt der Umzugsservice?

Banken versprechen einen schnellen und einfachen Kontowechsel. Doch wie zuverlässig funktioniert der Umzugsservice im Alltag wirklich?

Umzugsservice

Ein Kontowechsel wirkt oft unkomplizierter, als er sich in Wirklichkeit gestaltet. Werbebotschaften stellen einen mühelosen Ablauf binnen weniger Minuten in Aussicht. Bei vielen Kundinnen und Kunden entsteht dadurch der Eindruck, kaum etwas selbst tun zu müssen.

Tatsächlich zeigt sich in der Praxis aber, dass ein Kontoumzug aus mehreren Schritten besteht und maßgeblich davon abhängt, wie reibungslos altes und neues Institut zusammenwirken. Genau an dieser Stelle treten oft Schwierigkeiten auf.

Gesetzliche Regeln und bankeigene Angebote

Seit einigen Jahren steht Kundinnen und Kunden ein Anspruch auf Hilfe beim Kontowechsel zu. Mit dieser Regelung soll der Wechsel sicherer und nachvollziehbarer werden.

Das Zusammenspiel von alter und neuer Bank

Das frühere Institut ist verpflichtet, eine Aufstellung der bisherigen Kontobewegungen zur Verfügung zu stellen. Der neuen Bank fällt die Aufgabe zu, die maßgeblichen Zahlungspartner über die geänderte Kontoverbindung zu unterrichten.

Für diesen Vorgang gibt es einen festgelegten Zeitrahmen, der einen zügigen Wechsel gewährleisten soll.

Das umständliche offizielle Wechselverfahren

Das gesetzlich vorgeschriebene Formular ist jedoch ausgesprochen komplex. Mit seinen vielen Auswahloptionen bleibt es für viele kaum durchschaubar.

Sogar Fachleute halten das Verfahren für übertrieben kompliziert. Aus diesem Grund setzen zahlreiche Banken auf eigene digitale Umzugsservices.

Was digitale Umzugsservices leisten

Solche bankinternen Lösungen kommen in der Regel ohne Papierformulare aus. Sie begleiten den Kunden Schritt für Schritt durch den Ablauf und analysieren die bisherigen Kontobewegungen automatisch.

Dennoch belegen Praxistests, dass selbst diese Services nicht in jedem Fall fehlerfrei funktionieren.

Häufige Erfahrungen rund um den Kontoumzug

Abhängig von Bank und technischer Ausstattung fallen die Erfahrungen ganz verschieden aus.

Was gut funktioniert

Manche Banken stehen ihren Kunden besonders hilfreich zur Seite, beispielsweise durch:

  • übersichtliche Listen aller Zahlungspartner
  • klare Hinweise zum parallelen Führen beider Konten
  • vorbereitete Kündigungsschreiben für das alte Konto
  • transparente Informationen zu möglichen Problemen

Dadurch wird die Planung des Wechsels erheblich vereinfacht.

Stolpersteine bei Daueraufträgen

Für Verwirrung sorgen oft die Daueraufträge. Mitunter werden sie anfangs als übertragbar ausgewiesen, sind später jedoch nicht mehr auffindbar.

In solchen Fällen müssen Kunden die Aufträge eigenhändig löschen und erneut einrichten, wodurch sich der Zeitaufwand vergrößert.

Das bisherige Konto kündigen

Nicht jeder Umzugsservice kümmert sich um die Kündigung der alten Bankverbindung. In einigen Fällen müssen Kunden diesen Schritt selbst vornehmen.

Andere Institute leisten hier mehr Unterstützung und stellen fertige Schreiben samt Hinweisen zur idealen Kündigungsfrist bereit.

Technische und organisatorische Hürden

Einige digitale Umzugsservices scheitern bereits an den technischen Voraussetzungen. Unterstützt die alte Bank bestimmte Schnittstellen nicht, lässt sich der automatische Wechsel nicht durchführen.

Dazu kommen Konstellationen, in denen Zahlungspartner ohne vorherige Absprache benachrichtigt werden. Das kann unnötige Mitteilungen nach sich ziehen oder dazu führen, dass bei wichtigen Abbuchungen Informationen fehlen.

Konsequenzen eines fehlerhaften Ablaufs

Ein schlecht abgestimmter Kontoumzug kann diese Folgen haben:

  • Rücklastschriften
  • zusätzliche Gebühren
  • manueller Klärungsaufwand
  • Verzögerungen bei regelmäßigen Zahlungen

Auch wenn sich Banken in manchen Fällen kulant zeigen, bleibt der Aufwand letztlich beim Kunden hängen.

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Mark